Right menu

0385 / 71 53 74
Gerne rufen wir Sie zurück
von: bis:

Nach Reisekategorien

Schlösserreisen, Festspielreisen, Tagesreisen, Gartenreisen, Mehrtagesreisen, MV-Reisen, Deutschland und Europa

9. Februar 2012
NEU mit Salzsee

 

 

Das Natursole-Heilwasser kommt aus einer Tiefe von 1.018 Metern direkt aus Bad Wilsnack, der Stadt der heißen Quellen.

19. Februar 2012

Begleiten Sie uns in die Hansestadt Lübeck zum Schauspiel über den „Spatz von Paris“: klein, unauffällig – und doch war alle Welt hingerissen von dieser schmächtigen und dennoch so kraftvollen Musikerin, deren Leben tragisch verlief und deren anrührende Stimme unmittelbarer Ausdruck ihrer Leidenschaft war.

22. Februar 2012

Im 1992 gegründeten Standort Berlin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konzentrieren sich die Forschungsschwerpunkte Weltraum und Verkehr.


Ostseeinseln

Fischland-Darß-Zingst

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostseeküste besitzt eine der schönsten und abwechslungsreichsten Küstenlandschaften in der Ostseeregion. Unter einem schier endlosen Himmel vereinen sich unglaubliche, kilometerlange, weiße und steinlose Sandstrände mit tiefen Wäldern sowie weiten Wiesenlandschaften zwischen den Wasserflächen von Ostsee und Bodden.

Das Ostseeheilbad Zingst ist die östlichste Gemeinde der reizvollen Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst und liegt eingebettet zwischen Ostsee und Bodden inmitten des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft“.

 

Fischland-Darß-Zingst © TMV

Fischland-Darß-Zingst

 

 

Ostseebad Prerow liegt an der Prerowbucht auf der Nordseite der Halbinsel und kann auf eine mehr als 100-jährige Bädertradition zurückblicken. Am Nordstrand - er gilt als der schönste in Deutschland - kann man fast zusehen, wie der Strand jedes Jahr auf einer Strecke von mehreren Kilometern breiter und breiter wird.

 

Die längste Seebrücke der Region Fischland-Darß-Zingst ragt in die Prerower Bucht. Sie misst stolze 395 Meter und lässt einen wunderschönen Blick in Richtung Darßer Ort zu.

 

Eine kleine Flaniermeile beginnt am Fuß der Brücke. Sie führt in Richtung Ortszentrum. Neben kulinarischen Leckereien und Souvenirs findet man hier eine ungewöhnliche Auswahl an Bernsteinschmuck.

 

Ahrenshoop ist auch aufgrund seiner früheren Künstlerkolonie und Malschule, gegründet zum Ende des 19. Jahrhunderts durch die Maler Paul Müller-Kaempff, Fritz Grebe, Friedrich Wachenhusen, Oskar Frenzel und Theodor Schorn, bekannt.

 

Von 1948 bis 1953 hatte der Rostocker Kunstmaler Rudolph Schmidt-Dethloff (1900–1971) sein Atelier in Ahrenshoop und gab dort auch Malunterricht

 

Im Ortsteil Niehagen lebte und arbeitete der Bildhauer Gerhard Marcks in den 1930er Jahren (Boddenweg 1). In den 1960er Jahren hat Edmund Kesting die Sommer in Ahrenshoop verbracht und gearbeitet

 

Im Ortsteil Althagen lebte die Schriftstellerin Käthe Miethe, die eine der bekanntesten Autorinnen von Literatur über Darß und Fischland wurde. Die Ahrenshooper Bibliothek wurde 2007 nach ihr benannt.

 

Der 18 Meter hohe Turm der Kirche ist begehbar, von diesem hat man einen weiten Rundblick über den Ort, das Fischland, den Saaler Bodden und die Ostsee. Der Kirchturm war früher als Seezeichen von Bedeutung. Der freie Umgang um den Turm diente den Seefahrtsschülern dazu, das Navigieren zu üben.

 

Hiddensee

 

Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 805 Quadratkilometern, wovon 118 Quadratkilometer Land- und 687 Quadratkilometer Wasserflächen (Ostsee und Boddengewässer) einnehmen. Zum Park gehören große Teile der Halbinseln Darß und Zingst, Westrügens und der Insel Hiddensee. Ausgegliedert wurden auf Hiddensee nur die Ortslagen Grieben, Kloster, Vitte und Neuendorf. Die Neulandbildungen am Gellen und Bessin, Kernzonen des Nationalparks, zählen zu den wenigen naturbelassenen Räumen in Deutschland.

 

Hiddensee © TMV

Der Leuchtturm am Dornbusch auf der Insel Hiddensee

 

 

Hiddensee ist ein kleines Eiland vor der Westküste Rügens, das viel Besonderes und Unverwechselbares bietet und sich als „touristischer Spätentwickler“ bis heute seine ursprünglichen Reize bewahren konnte.

 

Für den Hiddensee-Reisenden vor etwa 100 Jahren war die Anreise ein kleines Abenteuer: Erst einmal musste er sich vom Tourenschiff Stralsund-Breege/ Wittow wohl oder übel aus- oder abbooten lassen. Über Signal wurde dann ein Fährmann gerufen, der ihn mit seinem Ruderboot an das flache Ufer brachte. Doch dann war der Passagier erst auf der Fährinsel, und ob der Fährmann nun bereit war, den weiblichen Teil der Gäste über den schmalen Wasserweg zu tragen, soll immer vom Aussehen und Gewicht der Damen abhängig gewesen sein. Die Herren mussten die Hosen hochkrempeln und waten. Heute ist diese Fährinsel Brutgebiet für Seevögel.

 

Auch nachdem am 17. Juli 1887 erstmals der Dampfer „Germania“ auf einer Extrafahrt mit Getöse Kloster erreicht hatte und ab Juli 1892 der Salon- und Postdampfer „Caprivi“ dann diesen Ort in seine reguläre Route aufgenommen hatte, blieb die Zahl der Hiddensee-Urlauber übersichtlich.

 

Im Jahr 1905 entstand eine Landungsbrücke für Motorboote im Süden bei Neuendorf/ Plogshagen, wenige Zeit später konnten Stralsunder Dampfschiffe Vitte anlaufen. Dennoch blieb es ruhig auf der Insel, die weder Kurhäuser noch Tennisplätze oder gar prunkvolle Promenaden bot.

 

Die Mischung aus äußerst reizvoller Landschaft und fast meditativer Ruhe lockte jedoch schon bald - und das hat sich bis heute nicht geändert - den feinfühligen Reisenden an, darunter viele Schriftsteller, Dichter, Poeten, Maler und Schauspieler, die nach Ende des ersten Weltkrieges Hiddensees Ruf als Künstlerinsel begründeten.

 

Rügen

 

Schon der alte Dichter und Heimatfreund Johann Jacob Grümbke wusste von der Schönheit auf der Halbinsel Mönchgut in seinen Werken zu schwärmen. So schrieb er 1803 in seinen „Streifzügen durch das Rügenland“: „... zog ich in Gedanken eine gerade Linie von Putbus über Cirkow nach Prora. Was jenseits derselben ostwärts liegt, ist das wahre Paradies von Rügen.“

 

Insel Rügen © TMV

Insel Rügen

 

 

Rügens Reize bestehen nicht nur aus den grandiosen Kreidefelsen. Als Urlauber sind Sie mittendrin, in einer Natur, die auf kleinstem Raum die unterschiedlichen Facetten zeigt: Die weiten Buchenwälder auf Jasmund und in der Granitz sind mit ihren hohen, eleganten Bäumen einzigartig in Europa. Rügens Alleen durchziehen wie farbenprächtige Tunnel große Teile der Landschaft.
Rügen - die Gesundheits- und Wellnessinsel. Sich richtig verwöhnen lassen, um neue Energie zu tanken. Hier vergessen Sie den hektischen Alltag und tauchen ein in eine Welt voller Ruhe und Entspannung.

 

Atmen Sie tief durch bei einem Spaziergang an Rügens Stränden: Das milde Reizklima und die jodhaltige Luft wirken wie ein Jungbrunnen, wecken Ihre Lebensgeister und erzielen den optimalen Gesundheits- und Erholungseffekt.

 

Rügen ist die Insel des weißen Goldes, wie es auch gemeinhin heißt. Die Rede ist von der Kreide, Millionen Jahre alt und heute ein Schatz des Eilandes, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Der Abbau des weißen Goldes auf der Halbinsel Jasmund begann im 19. Jahrhundert. Um 1845 nahm die erste Schlämmerei den Betrieb auf. Die Kreide wurde für eine medizinische Anwendung abgebaut und verarbeitet. Die Hafenstadt Sassnitz erlebte einen Aufschwung als Kreideheilbad. Daraus entstanden Traditionen, an die die Stadt heute wieder anknüpfen möchte.

 

Die grüne Halbinsel mit ihrer Hafenstadt im Nordosten der Insel Rügen finden Sie die Halbinsel Jasmund mit der weißen Hafenstadt Sassnitz vor. Das besondere an Jasmund sind die weiten grünen Wälder und das in der Sonne strahlende Weiß der Kreideküsten.

 

Der Königsstuhl im Nationalpark Jasmund, übrigens dem kleinsten in der Bundesrepublik Deutschland, ist die beliebteste Touristenattraktion neben dem Kap Arkona und der Selliner Seebrücke. Dor haben bereits Kaiser und Könige gestanden, und den herrlichen Blick auf die Kreideküste und die Wellen der blauen Ostsee genossen.